Berichte/Fotos

TSV Kindermaskenball 2017 mit Sport und Spiel in der Stadthalle

Am Faschingssonntag war der Kindermaskenball des TSV Schönau in alt bekannter Manier trotz des guten Wetters und damit in Konkurrenz zu den umliegenden Fastnachtsumzügen wieder gut besucht. Ein für die Kinder ansprechendes sportliches Programm begeisterte nicht nur die kleinen Besucher. Wer auf den Umzug verzichtete, hatte reichlich Süßigkeiten auch in der Stadthalle auffangen können. Übungsleiter Jörg Niemzik und seine Assistentin Ute Palinkas begeisterten mit Sport und Spiel und heizten den Kindern mit immer neuen Ideen ein. Auch die beliebten Fallschirmspiele und die Polonaise durch die Stadthalle durften beim Narrentreiben nicht fehlen.

Die TSV Abteilung Ski zeigte sich wie jedes Jahr verantwortlich für die Gesamtorganisation und konnte auch wieder die Helfer für die Küche und den Ausschank gewinnen, bestens unterstützt durch Hausmeister Pietro Pugliese, der wieder mit Rat und Tat zur Seite stand. Auch in diesem Jahr waren die Preise ausgesprochen familienfreundlich und die leckeren Berliner und deftigen Pommes Frites, Würste und gebutterten Laugenbrötchen mundeten sowohl den Kindern als auch den Erwachsenen.

Der TSV Verwaltungsrat dankt der Stadt Schönau, den Feuerwehrmännern dem Erste Hilfe Team für die tatkräftige Unterstützung sowie allen ehrenamtlichen Helfern Heinz-Peter Heilmann, Alexandra Bauer, Familie Traudl, Hartmut, Tina und Felix Hesse und Kristian Kezic, die immer da sind, wenn man sie braucht für die Ausrichtung des Kindermaskenballs und für das klaglose Aufräumen der Küche und der Halle (siehe auch www.tsvschoenau.de Rubrik „Fastnacht“).

Ute Herion-Köpfer Abteilungsltr. SKI und Matthias Köpfer  


2015

TSV Kindermaskenball 2014 mit Sport und Spiel in der Stadthalle
Am Faschingssonntag war der Kindermaskenball des TSV Schönau gemein-sam mit dem neu gewählten Jugendbeirat der Stadt Schönau, musikalisch begleitet von Karl-Heinz Schmitz, trotz des guten Wetters und damit in Kon-kurrenz zu den umliegenden Fastnachtsumzügen wieder gut besucht.
Ein für die Kinder ansprechendes sportliches Programm begeisterte nicht nur die kleinen Besucher. Wer auf den Umzug verzichtete hat reichlich Kamellen auch in der Stadthalle auffangen können. Übungsleiter Jörg Niemzik und der Jugendbeirat begeisterten mit Sport und Spiel. Auch die beliebten Fallschirmspiele durften beim Narrentreiben nicht fehlen. Die TSV Abteilung Ski organisierte die Küche und den Ausschank, bestens unterstützt durch Hausmeister Pietro Pugliese. Auch in diesem Jahr waren die Preise ausgesprochen familienfreundlich.

Der TSV Verwaltungsrat dankt dem Jugendbeirat, der Stadt Schönau für die Unterstützung und allen ehrenamtlichen Helfern, die durch krankheitsbedingte Ausfälle ganz kurzfristig eingesprungen sind, für die Ausrichtung des Kindermaskenballs und für das klaglose Aufräumen der Küche und der Halle.

TSV Kindermaskenball 2013

 

TSV Kindermaskenball 2012

 

 

 

TSV Kindermaskenball 2011

TSV Kindermaskenball 2010

TSV Kindermaskenball 2009


 

TSV Kindermaskenball 2008

TSV Prunksitzung 2008
Alles neu, nichts wie´s war, Präsident beim TSV is jetzt ä Frau!
Die diesjährige Prunksitzung des TSV-Schönau war voller Veränderungen. Bereits eine halbe Stunde früher startete das Festprogramm in der wieder randvoll besetzten Festhalle mit dem Einmarsch der Guggemusik "Steinachfezza", die - bekannt als das Feuer vom Odenwald - dem Publikum aufwärmend einheizten. Nachdem die bunt kostümierten Musikanten die Bühne verlassen hatten, trat der erste Vorsitzende Matthias Köpfer als Robin Hood verkleidet die Bühne und begrüßte das voller Spannung abwartende Publikum. Einen besonderen Willkommensgruß richtete er dabei an Bürgermeister Marcus Zeitler und seine Frau Sabrina, an die Mitglieder des Gemeinderates, die anwesenden Vereinsvorsitzenden, die TSV-Ehrenmitglieder, sowie die Vertreter der Politik Gert Weisskirchen MdB und Elke Brunnemer MdL. Für über 25 Jahre Präsidentschaft und Leitung der TSV Prunksitzung dankte er und das ganze Publikum dem Ehrenvorsitzenden Günther Hammersdorf mit einem frenetischen Sonderapplaus. Nachdem er seinen hochoffiziellen Teil beendet hatte, lies er den von der Kindergarde begleiteten Elferrat einmarschieren.
Hier wurde die zweite wichtige Veränderung erkennbar, denn Präsident des Elferrates war nicht wie gewohnt Günther Hammersdorf, sondern erstmals eine Frau mit Namen Claudia Sanchez. Souverän und ohne Lampenfieber begrüßte auch sie das Publikum in närrischer Form. Nach ihren mundart-poetischen Worten forderte sie die Kindergarde zum Tanz auf und die kleinen Funkenmariechen legten eine flotte Nummer auf's Parkett. Den von Mirjam Koessler/Lena Slezak einstudierten Tanz zeigten Linda Langer, Anika Rossnagel, Naomi Laan, Lea Rothfuss, Anne Plechatsch, Julia Gerbert, Lorena Heinrich, Anna Slezak, Francesca Beck, Katharina Ehrhard, Alexandra Mieth und Katharina Göttmann.
Sodann war es Zeit für die erste Büttenrede, in der Stefano Sanchez, seines Zeichens Sohn der Elferratspräsidentin, darlegte, wie sehr sich sein Leben verändert hatte, nachdem seine Mutter dieses hohe Amt angenommen hatte beziehungsweise wie sehr fastnachtliche Gewohnheiten seit Monaten ihr Leben bestimmten.
Als nächstes waren die Donnerstagsturnerinnen an der Reihe und verzauberten als Big-Girls mit gekonntem Hüftschwung und direktem Körpereinsatz die Zuschauer. Es tanzten Petra Berger von Rohrscheidt, Dagmar Grüne-Uhrig, Grit Compera, Ulrike Sommer, Annette Lotzenburger, Annette Lipponer, Judith Fabian, Daniele Fabian, Helga Göttmann, Christina Ernst, Steffi Prinz und Brigitte Späthe, die auch den Tanz einstudiert hatte.
Mit schwarzem Zylinder betrat nun Elferratspräsident a. D. die Bühne und verlas ein gereimtes politisches Protokoll. Hauptthema war natürlich die Bürgermeisterwahl, welche letztes Jahr die Maulaffen gespalten hatte. Der Machtwechsel an Schönaus Spitze, sei als Spitze der Polemik sogar mit dem Mauerfall der DDR verglichen worden. Nun sollen die Maulaffen wieder gemeinsam nach vorne schauen und optimistisch an der Zukunft bauen. Er wünsche sich, dass der nicht anwesende Altbürgermeister Krämer nächstes Jahr wieder die Prunksitzung besuche und gemeinsam mit seinem Nachfolger Zeitler über Späße lache.
Und politisch ging es weiter, als die beiden Berufspolitiker Gert Weisskirchen und Elke Brunnemer mit närrischen Aufgaben versehen wurden. So solle Weisskirchen, wie Brunnemer vor drei Jahren, eine kleine Büttenrede verfassen und später vortragen. Elke Brunnemer selbst werde eine mit einer Million Euro dotierte Quizzfrage gestellt werden.
Nach dieser Ankündigung rauchten die Köpfe unserer Mandatsträger, während auf der Bühne von der Kindergarde ein Funky-Dance dargeboten wurde, den Mirjam Koessler und Frans Laan einstudiert hatten.
Mit einem gekonnten Gesangsintermezzo riss die Sängerin der Happyness Brassband, Stefanie Bahatsch, das Publikum vom Hocker.
Dieter Kostrzewa trug ein Gedicht über die wichtigsten menschlichen Körperteile vor und stellte damit fest, wer der Boss ist.
Zum Tränenlachen brachte der Transvestiekünstler Uwe Siegel das Publikum, als er vorführte, zu welchen musikalischen Geräuschen sein Körper fähig ist.
Als letzten Programmpunkt vor der Pause mussten nun die Abgeordneten auf die Bühne, welche sie trotz unterschiedlicher Parteizugehörigkeit einträchtig, fröhlich lachend betraten und den Schönauern mit guten Beispiel vorangingen. Gert Weisskirchen bewies mit einem poetischen Text über "Schönau am Neckar" sein dichterisches Können und auch Elke Brunnemer erwies ihrem Berufsstand Ehre und beantwortete die Quizzfrage absolut richtig. Die 1.000.000 Euro werde sie von der Stadtkasse erhalten, sobald die Stadt schuldenfrei sei…
Nach der Pause wurde der Elferrat in die Pflicht genommen und musste unter Anleitung von Claudia Sanchez das Lied "Am Rosenmontag" gurgeln (!). Dies gelang dem hohen Fastnachtsorgan besser als jeder erwartet hatte und so wurde die Showeinlage mit tosendem Applaus begleitet. Dem diesjährigen Elferrat gehörten neben Präsidentin Sanchez noch zehn weitere bekannte Schönauer an, namentlich Günther Hammersdorf, Ingrid Schmitt, Friedbert Steigleder, Benno Rinke, Heinrich-Ludwig Runz, Heike Steiert, Heinz-Peter Heilmann, Dieter Kostrzewa, Erika Dispan und Gudrun Wagner.
Als nächstes betrat eine typische Mauläffin die Bühne, die bekannte Kaline, die sogleich heftigst über ihre beste Freundin Hermine herzog. Dies ohne zu merken, dass sich Hermine unter den Elferrat gemischt hatte und alles mitbekam. Carmen Ebert und Claudia Sanchez zeigten wieder mal, dass sie es drauf haben.
Der Tanzsportkreis von Daniela und Frans Laan heizten mit rhythmischen Tanzbewegungen dem Saal so richtig ein und bewiesen wieder ihr Können. Tänzer waren Christina und Wolfgang Ernst, Carmen und Robert Persch, Steffi und Rüdiger Prinz, Gabi und Dieter Völker, Petra und Jürgen Schmitt, Ulli und Rolf Ehrhard, sowie Daniela und Frans Laan.
Sodann rief die Elferratspräsidentin Bürgermeister Zeitler auf die Bühne und überreichte ihm einige lustige Gegenstände. Dieser revanchierte sich und hielt einen kleinen poetischen Vortrag, der das Publikum begeisterte. Als er die Bühne daraufhin wieder verlassen wollte, ging das Licht aus, es schien als habe die Stadt die Stromrechnung nicht bezahlt.
Herein kam eine Schneehexe, die von einigen massigen Schneemännern begleitet wurde. Dieses Team von der Skiabteilung tanzte behäbig zum Schneewalzer und eine kleine Schneemaus wuselte auf der Bühne herum. Der größte Schneemann schnappte sich den Bürgermeister, der dann so allerhand über sich ergehen lassen musste. So wurde mit ihm, aufgrund der geflügelten Wortes "In Schääna schneischt´s" die Schneetaufe vollführt und er wurde im wahrsten Sinne des Wortes nass gemacht. Den angenehmen Teil bildete sodann die Verkonsumierung eines Schnapses über die Rille auf der Unterseite eines Skis. Hier wirkten Matthias Köpfer, Ute Herion-Köpfer, Heinz-Peter Heilmann, Alexandra Bauer, Tamara Theobald, Shanta Bär und Egon Pedde mit, letztere zeichneten auch für Masken und Kostüme verantwortlich.
Zu ferntropischen Gelüsten verleitete das leichtbekleidete Männerballett der Leichtathleten. Die exotischen Schönheiten waren Alfred Kilian, Rüdiger Prinz, Oliver Winnewisser, Jürgen Schneider, Steffen Ebert, Uwe Häußler, Rolf Ehrhard, Marc Gärtner, Simon Rothfuß und Jürgen Koessler.
Musikalisch ging es im Programm weiter, als Claudia Sanchez und Michaela Heck die Whitney Housten immitierten und mit erotisch tänzelnden Bewegungen die männlichen Schaufensterpuppen auf der Bühne umgarnten. Als sich eine Puppe (Frans Laan) plötzlich bewegte, da brach zwischen den beiden Sängerinnen doch fast ein Konkurrenzkampf los…
Als die Bühne wieder frei war, betrat direkt aus Mainz angekommen, der Dussel vom Odenwald alias Claus Freymüller die Bühne und schaffte es wieder, dass kein Auge trocken blieb und der Saal sich vor Lachen krümmte und die Luft knapp wurde. Auch dieses Jahr bewies das Urgestein der Fassenacht wieder, dass ihm die Bütt anscheinend mit in die Wiege gelegt war.
Zum Schluss rief Elferratspräsidentin Claudia Sanchez nochmals alle Mitwirkenden auf die Bühne und so wurde zum großen Finale gemeinsam das Lied "Tief im Odenwald" gesungen und alle Mitwirkenden nochmals mit großem Beifall bedacht. Den Rest des Abends gestaltete die Happyness Brassband gemeinsam mit ihrer professionellen Frontsängerin, die zum Tanz aufspielte oder man traf sich in der Bar zur geselligen Unterhaltung.
So wurde auch dieses Jahr wieder bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert, wie es die Schönauer Närrinnen und Narren eben lieben.
HPH

 

Kindermaskenball 2007

Prunksitzung am 10.02.2007

Der Einladung des TSV-Schönau zur 42. Schönauer Prunksitzung wurde wieder in gewohnter Weise Folge geleistet und so konnte der 1. Vorsitzende Matthias Köpfer seine Begrüßung einer ausverkauften Festhalle übermitteln. Mit einem besonderen Willkommen versah er dabei die Mitglieder des Gemeinderates, die TSV-Ehrenvorsitzenden, Ehrenmitglieder und Ehrenvorstandmitglieder sowie die Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer, die wieder gerne in Begleitung ihres Gatten ins Klosterstädtchen gekommen war. Nachdem der TSV Vorsitzende mit den Teilnehmern ein paar fastnachtliche Lockerungsübungen durchgeführt hatte, ließ er die Kindergarde und den Elferrat einmarschieren und übergab das Wort an den Elferratspräsidenten Günther Hammersdorf. Nach dessen poetischen Grußworten, kam die TSV-Kindergarde zum Einsatz, die eine flotte Nummer aufs Parkett legte, die sie unter der Leitung von Mirjam Koessler einstudiert hatte. Es tanzten Anne Plechatsch, Anna Slezak, Kathrin Ernst, Elena Huhn, Katharina Göttmann, Alexandra Mieth, Janine Schüler, Francesca Beck, Naomi Laan, Lea Rothfuß, Linda Langer, Noomi Dertinger, Julia Gerbert und Anika Rossnagel. Musikalisch ging es im Anschluss weiter, als die neue Hauskapelle, die "Happyness Voice & Brassband", dem Publikum so richtig einheizte und zum Mitmachen animierte. Der dabei gesteigerte Puls konnte sich erst bei der folgenden Büttenrede zu Lasten der Lachmuskeln wieder abkühlen, als Anna Slezak über den Schönauer Lauftreff berichtete und so einige Interna verriet. Nachdem die jüngste Büttenrednerin die Bühne wieder verlassen hatte, grüßte der Elferratspräsident die Freunde aus Schweden vom Landessportbund Östergötland und rief Herrn Kjell Augustson zu sich nach oben. In seiner momentanen Funktion als derzeit höchstes Exekutivorgan Schönaus verlieh er ihm die Würde eines Ehrenkonsuls der Stadt Schönau.
Als diese protokollarische Ernennung vollzogen war, betraten die Donnerstagsturnerinnen als Cowboys und Cowgirls die Bühne und führten einen Tanz im Stile des Wilden Westens vor. Das Publikum wurde dabei begeistert von Brigitte Späthe, Gaby Slezak, Margit Krämer, Simone Rossnagel, Dagmar Grüne-Uhrig, Petra Berger von Rohrscheidt, Ulrike Sommer, Grit Compera, Helga Göttmann und Annette Lotzenburger. Den nächsten Programmpunkt gestalteten Hermine und Kaline, die den typischen Schönauer Tratsch verkörperten, einige Schwanke aus ihrem Leben erzählten und das Publikum zum Lachen brachten, während einige sich in den beiden möglicherweise wiedererkannten. Nachdem der Elferrat die beiden alias Claudia Sanchez und Carmen Ebert verabschiedet hatte, kam erneut die Schönauer Kindergarde, ergänzt durch Jana Rossnagel und Lena Slezak auf die Bühne und bot eine flotte Funky-Dance-Nummer dar, die sie mit Mirjam Koessler und Frans Laan einstudiert hatten. Nach einer kurzen Pause wurde eine Folkloregruppe aus dem Taka-Tuka-Land angekündigt, bei der es sich um das TSV-Männerballett als "Pipi Langstrumpf" handelte, namentlich Uwe Häußler, Marc Gärtner, Simon Rotfuß, Alfred Kilian, Jürgen Schneider, Thomas Wackler, Rolf Ehrhard, Oliver Winnewisser, Johannes Sutter und Jürgen Koessler; einstudiert wurde das Ganze von Martina Sutter.
Günther Hammersdorf und Heinz Kuhn stellten nun eine glaubhafte Szene beim Friseur nach und zeigten den interessierten Zuhörern, über welche hochwichtigen Themen während eines Friseurbesuchs gesprochen wird, typisch schönauerisch eben. Danach wurde es wieder musikalisch, denn die TSV Tanzgruppe von Dany und Frans Laan bewegte sich elegant zu südamerikanischen Rhythmen. Es tanzten dabei Ulrike und Rolf Ehrhard, Christina und Wolfgang Ernst, Carmen und Robert Persch, Stefanie und Rüdiger Prinz, Heike und Konrad Rothfuß, Petra und Rolf Schmitt, Gabi und Jürgen Völker, Doris und Reinhard Kreide, sowie Daniela und Frans Laan. Aber es ging noch weiter, denn die Tanztruppe hatte die besondere Idee, den Elferrat zum Salsatanz aufzufordern und so holten sie Günther Hammersdorf, Waltraud Hähnle, Ingrid Schmidt, Benno Rinke, Heinrich-Ludwig Runz, Heike Steiert, Heinz-Peter Heilmann, Dieter Kostzewa, Erika Dispan, Inge Salumets und Friedbert Steigleder von ihrem Ehrenpodium und vollführten mit ihnen einen flotten Salsa, der von derartigem Können seitens des Elferrats geprägt war, dass das Publikum nur noch staunte. Einen besonderen künstlerisch musikalischen Leckerbissen für die Schweden boten Claudia Sanchez und Michaela Heck als ABBA als sie die Bühne in glitzernden Kostümen betraten und "Waterloo" und die anderen bekannten Hits der schwedischen Ikonen performten. Unter tosendem Applaus wurden die beiden von der Bühne verabschiedet, die sodann Claus Freymüller, der Dussel vom Odenwald, betrat und als Fastnachtsprofi in gekonnter Manier die Halle zum Toben brachte, indem er Mimik, Gestik und Worte gekonnt mischte. Nachdem die das Publikum zum Tränenlachen animierende Gestalt mit der roten Nase die Bühne räumte, wurde es wieder laut. Zum großen Finale betraten alle Mitwirkenden nochmals die Bühne und im Anschluss ließ man gemeinsam, nachdem alle "So ein Tag, so wunderschön wie heute" gesungen hatten, zu lauten aber angenehmen rhythmischen Klängen der bunten Bläser und Trommler der Guggemusik Steinachfezza, dem Feuer aus dem Odenwald, das gelungene Programm ausklingen.
Und wie jedes Jahr wurde wieder bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert, wie es Schönaus Narren seit jeher lieben (www.tsvschoenau.de).

 

 

TSV Kindermaskenball 2006

Matthias Köpfer
1. Vorsitzender

 

Prunksitzung am 18.02.2006

Unter großem Ansturm aus der Bevölkerung fand die 41. Schönauer Prunksitzung des TSV Schönau 1890 e.V. statt. So konnte der 1. Vorsitzende des Vereins, Matthias Köpfer, eine bis auf den letzten Platz besetzte Festhalle begrüßen, er tat dies als Scheich kostümiert in bekannt humorvoller Weise. Besonders willkommen hieß er Schönaus Bürgermeister und TSV-Ehrenvorstandsmitglied Philipp Krämer mit Gattin Lore (TSV-Ehrenmitglied), den ehem. Vizepräsidenten des badischen Leichtathletikverbandes Bruno Vogt, die Mitglieder des Schönauer Gemeinderates sowie die Ehrenmitglieder des TSV und die Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer mit ihrem Mann, die traditionsgemäß wieder zur Prunksitzung gekommen waren.

Elferrat und Kindergarde marschierten ein und Elferratspräsident Günther Hammersdorf führte anschließend in bewährter Weise gekonnt durch das Programm. Nach seiner Ansprache an die mehrheitlich kostümierte Menge, legten die kleinen TSV-Funkemariechen eine flotte Sohle aufs Parkett und glänzten mit einer karnevalistischen Tanznummer, die Mirjam Koessler mit ihnen einstudiert hatte. Hier tanzten Jana Rossnagel, Anne Plechatsch, Lena Slezak, Anna Slezak, Katrin Ernst, Elena Huhn, Katharina Göttmann, Alexandra Mieth, Janine Schüler und Francesca Beck. Unter tosendem Applaus wurden sie verabschiedet und machten Platz für den ersten Büttenredner des Abends, den Warentester Dieter Kostrzewa, der einiges Insiderwissen der Stiftung Warentest verriet, insbesondere nach welchen Kriterien Unterhosen getestet werden. Im Anschluss daran bekam das Publikum einen "Jive" geboten, einen professionell dargebotenen Tanz, den das TSV-Tanzlehrer-Ehepaar Danny und Frans Laan einstudiert hatten. Es tanzten Ulrike und Rolf Ehrhard, Christina und Wolfgang Ernst, Carmen und Helmut Ölschläger, Stefanie und Rüdiger Prinz, Carmen und Robert Persch, Heike und Konrad Rothfuß, Petra und Jürgen Schmitt, Gabi und Dieter Völker, Doris und Reinhard Kreide, Daniela und Frans Laan. Nun heizte Jürgen Huber dem Publikum ein, bekannt als Sänger vom Dienst "Hubie", und animierte zum Mitsingen, einige sogar zum Mittanzen.Unter gewaltigen Beifall und Sprechchören wurde Hubie erst nach einer Zugabe verabschiedet. Er räumte die Bühne für die Kindergarde, die mit einer modernen Performance von Madonna ihren zweiten großen Auftritt an diesem Abend hatte, einstudiert und gemanaged von Mirjam Koessler und Frans Laan. Der Elferratspräsident übertrug die Regie an seine Stellvertreterin Waltraud Hähnle, um nun selbst auf der Bühne als Telefonist des Schönauer Rathauses Platz zu nehmen Er plauderte aus dem Nähkästchen der Gemeinde- und Landespolitik. Auch der Leitfaden für Einbürgerungsbewerber wurde angesprochen, so könne Kurpfälzer und ganz speziell Maulaff nur werden, wer den "Steinhaufen" in Schönau findet.Nachdem das Publikum sich hierbei schon vor Lachen gebogen hatte, kam nun Claus Freymüller, das Urgestein der "Fassenacht", der Dussel vom Odenwald auf die Bühne. Er schaffte es wieder einmal mit seiner einmaligen Mimik und Gestik die tobende Menge zu begeistern, deren Atemluft vor Lachen knapp zu werden schien.

Der Sitzungspräsident rief anschließend Lore und Philipp Krämer sowie den Besuch aus Schweden vom Landessportbund Östergötland auf die Bühne. Gemeinsam mussten diese, musikalisch von Bürgermeister Philipp Krämer begleitet, das Lied "Ich kauf mir lieber einen Tirolerhut" singen, eine nicht ganz einfache aber trotz Sprachbarrieren meisterhaft gelöste Aufgabe. Im Anschluss daran bekam das Publikum einen Augenschmaus geboten, denn der Elferrat, das oberste Fastnachtsorgan, beteiligte sich mit einer tänzerischen Darbietung am Programm. In Kleidung und weißer Perücke im Stil von Wolfgang Amadeus Mozart boten sie ein Menuett dar, das an stilistischer Perfektion und Fehlerfreiheit kaum noch zu überbieten war. Hierbei tanzten Waltraud Hähnle, Heike Steiert, Ingrid Schmitt, Inge Salumets, Erika Dispan, Karl Ellger, Heinz-Peter Heilmann, Dieter Kostrezwa, Heinrich-Ludwig Runz und Friedbert Steigleder. Einstudiert wurde der Tanz von Martina Sutter und Kathie Betzel. Mit dem nächsten Programmpunkt wurde das hohe klassische Niveau fortgesetzt. Die bekannten drei Tenöre wurden zunächst hinter verschlossenem Vorhang auf die Bühne verfrachtet. Sie zeigten dem gespannten Publikum ihre Sangeskunst und bewiesen eindrucksvoll, was Standfestigkeit und Bodenhaftung bedeuten können. Ihre begnadeten Körper bogen sich eindrucksvoll in die Menge, so dass man in der ersten Reihe schon versucht war, die Sänger aufzufangen, falls sie aus ihren federnden Schuhen fielen. Eine einmalige und filmreife Nummer, die die drei Tenöre Alfred Kilian, Oliver Winnewisser und Jürgen Koessler darboten.

Im Anschluss sang Dieter Kostrezwa als Hartz IV-Empfänger eine anstoßende Homage auf deutsche Politiker und begeisterte zum dritten Mal an diesem Abend das Publikum. Ihm folgte der stattliche und hochdekorierte Feuerwehrmann Frank Junghans auf die Bühne und erklärte den genauen Ablauf der pragmatischen Feuerwehrarbeit am Beispiel des Brandes eines Finanzamtes. Nun war wieder Tanz an der Reihe und das gleich zweimal. Zunächst zeigten die Männer des Tanzkreises von Frans Laan, teilweise oberkörperfrei, eine lustige Nummer, dann tanzten eindrucksvoll die Donnerstagsturnerinnen barfuß und mit Schirmen im Regen. Unter der Leitung von Brigitte Späthe wirkten mit: Anette Lipponer, Gaby Slezak, Margit Krämer, Simone Rossnagel, Steffi Prinz, Dagmar Grüne-Uhrig, Petra Berger von Rohrscheid, Ulrike Sommer, Ines Körner, Grit Compera, Christina Ernst, Daniela Fabian und Helga Göttmann. Als nächstes stieg Waltraud Hähnle in die Bütt und legte dar, wie gerne sie als gebürtige Berlinerin schon immer ein "Maulaff" sein wollte. Sie gab als lebendes Beispiel allen "Neigschneide" den Beweis, dass das tatsächlich möglich ist. Der Elferratspräsident bedankte sich bei der "Obermauläffin" und ließ Claudia Sanchez und Michaela Heck auf die Bühne einmarschieren. Diese wetteiferten als Rockröhren Tina Turner um den Titel der Besten: "Isch bin die Bescht, isch bin die Escht".

Da auch der schönste Abend einmal zu Ende geht, war es Zeit für das große Finale. Alle Mitwirkenden betraten noch einmal die Bühne und verabschiedeten sich mit musikalischer Begleitung der Band Kentucky Jukebox mit einem gemeinsam gesungenen Lied. Günther Hammersdorf bedankte sich namentlich bei vielen Helfern im Hintergrund. Den musikalischen Schluss bildeten wie jedes Jahr die Guggemusik Steinachfezza, das Feuer des Odenwalds, die unter der Leitung vom Oberfezza Björn Krämer dem Publikum wieder ordentlich einheizte. Und so wurde den ganzen Abend und noch bis spät in die Nacht hinein getanzt und gefeiert, so wie es Schönaus Närrinnen und Narren bekanntermaßen lieben.

 

PRUNKSITZUNG 2005

40. Prunksitzung des TSV-Schönau

Traditionsgemäß fand auch in diesem Jahr nunmehr zum 40. Mal die bekannte und beliebte Prunksitzung des TSV in der randvollen Schönauer Festhalle statt. Der erste Vorsitzende Matthias Köpfer konnte als Ritter Ivanhoe des TSV mit seiner Burgfrau Ute eine närrische Menge begrüßen, die zum überwiegenden Teil kostümiert erschienen war. In poetischer Stilistik richtete er mediävistische (mittelalterliche) Worte an Schönaus Narren und begrüßte diese herzlich, speziell für schwedische Ehrengäste hatte er zur Unterstützung den simultan übersetzenden Knappen Jerker Hansson, den schwedischen TSV Tennistrainer, dabei. Als besondere Ehrengäste begrüßte er Bürgermeister Krämer mit Gattin Lore, Ehrenvorsitzende, Ehrenmitglieder und Ehrenvorstandsmitglieder, Sportikone Bruno Vogt, den ehem. Vizepräsidenten des Badischen Leichtathletikverbandes (BLV) und Mitglied des TSV, sowie die Mitglieder des Schönauer Stadtrates und Oskar Zimmermann das in Schönau gern gesehene Urgestein der RNZ. Der Küchenmannschaft des MGV Liederkranz und den TSV Abteilungen Basketball, Leichtathletik, Ski, Tennis und Turnen wurde für die umfangreiche Unterstützung der Veranstaltung gedankt. Er ließ nach Abschluss seiner Prunksitzungseröffnung den Elferrat mit der Kindergarde einmarschieren und übergab das Wort an das närrische Oberhaupt, den Elferratspräsidenten Günther Hammersdorf. Dieser streifte in seiner närrischen Begrüßung die allgemeinen bundes- und landespolitischen Zustände, schwenkte aber schnell von diesen trüben Zukunftsaussichten über zum diesjährigen Motto "Isch´s Dir dormlich, isch´s Dir flau, mach Dich fit beim TSV!". Er stellte die neuen Mitglieder des Elferrates vor, namentlich waren dies der "verjüngende" Karl Ellger, den "politischen Leserbriefschreiber" Heinz-Peter Heilmann und die "Heimatbühnenchefin" Erika Dispan. Außerdem gehörten dem Elferrat noch Heike Steiert, Heinrich-Ludwig Runz, Ingrid Schmitt, Friedbert Steigleder, Waltraud Hähnle, Dieter Kostrzewa und Inge Salumets an. Nach seiner ausführlichen Eingangsrede führten die kleinen Funkemariechen eine flotte karnevalistische Tanznummer auf, einstudiert von Mirjam Koessler. Es tanzten Laura Kilian, Sophie Hölzer, Francesca Beck, Hannah Kilian, Lena Slezak, Anna Slezak, Diane Dombek,


Maike Niedermayer, Katrin Ernst, Paula Boxan, Janine Schüler und Jana Roßnagel. Nach dieser hervorragenden Darbietung kamen zwei typische Schönauerinnen, namentlich Hermine und Kaline beziehungsweise Claudia Sanchez und Carmen Ebert, auf die Bühne und ltrugen im besten Dialekt eine Form des Schönauer Tratsches vor. In einer witzigen Büttenrede suchten die Jungnärrinnen Laura Kilian und Sophie Hölzer die Vor- und Nachteile von Hunden und Katzen im Haushalt zu ergründen. Das Publikum wurde hierbei zum amüsanten "Tierlautnachmachen" bewegt. Anschließend kam - und das gleich sieben mal - eine männliche Nana Mouskouri mit einem Medley ihrer Gesangeskünste auf die Bühne und brachte das Publikum zum Lachen. Diese "sieben schwarze Rosen" waren Rolf Ehrhard, Uwe Häußler, Steffen Ebert, Alfred Kilian, Frank Junghans, Jürgen Schneider und Jürgen Koessler als Initiator und im übrigen in vielfacher Form Beteiligter an der Prunksitzung. Als nächstes wurden die Gäste aus der schwedischen Sportszene, dem Landessportbund Östergötland und die "Bürgermeisters" auf die Bühne gerufen und bekamen einen großen schwedisch-schönauerischen Fastnachtsorden überreicht, mussten aber dafür ein Lied ihres Landes zum besten geben, was Gillis und Yvonne Persson, Sven und Ann-Marie Hagman, sowie Kjell und Ann Christin Augustsson auch bestens gelang. Nach dieser internationalen völkerverständigenden Einlage kamen die Donnerstagsturnerinnen in Form ihres Lieblingsgetränkes Sekt als Magnum und Piccolo auf die Bühne und boten eine hervorragende tänzerische Performance dar. Hier tanzten unter der Leitung von Brigitte Späthe, Steffi Prinz, Chistina Ernst, Daniela Fabian, Simone Rossnagel, Petra Berger v. Rohrscheidt, Dagmar Grüne-Uhrig, Anette Lotzenburger, Anette Lipponer, Helga Göttmann, Grit Compera, Margit Krämer und Gaby Slezak. Nach diesem Augenschmaus betraten Jürgen und Inge Koessler, Ralf und Martina Sutter, sowie Heike Steiert und Inge Salumets als Schönauer Hobbychor die Bühne und boten einiges Wissenswertes aus dem Schönauer Ortsgeschehen dar. So war der teure Friedhof, die weibliche Mehrheit im Gemeinderat und der Fraktionszwang bei der Schönauer SPD Thema und wurde musikalisch und prosaisch erörtert. Nach einer kurzen Pause kam die Kindergarde zum zweiten Mal auf die Bühne und führte eine Funky-Dance-Nummer vor, die sie mit dem Tanzlehrer Frans Laan einstudiert hatte. Als nächstes flog ein holdes Engelchen - Dieter Kostrzewa - ein, plauderte so einige Geheimnisse des Himmels aus und erläuterte den Unterschied zwischen Schönauern und Altneudorfern, wenn sie in den Himmel kommen. Nach dem Abflug des Engels hatte die Tanzgruppe von Tanzlehrer Frans Laan ihren Auftritt und legte mit dem Cha Cha Cha und dance modern eine professionelle, flotte Sohle auf das Parkett. Unter der Leitung des Tanzlehrerehepaares Dani und Frans Lahn tanzten hier Christina und Wolfgang Ernst, Carmen und Robert Persch, Steffi und Rüdiger Prinz, Gabi und Dieter Völker, Uli und Rolf Ehrhard, Sowie Andrea Kreft und Uwe Steigleder. Nachdem das Publikum hier schon ordentlich mitgefiebert und teilweise auch mitgetanzt hatte, steigerte sich das Ganze noch, als ein kleines, schüchternes und zartes Funkenmariechen die Bühne betrat. Dieses Funkemariechen war niemand anderes als Waltraud Hähnle, die es gekonnt verstand, ihre Figur und ihr tänzerisches Können in Szene zu setzen. Das Publikum lachte bei dieser Darbietung Tränen und kam auch nicht zur Ruhe, als Claudia Sanchez und Michaela Heck als Olivia Newton-John und John Travolta eine Saturday-Nightfever-Show darboten. Die Gruppe von Frans Laan trug eine künstlerisch und optisch brillante Sister-

Act-Nonnen-Chor-Performance vor. Der Elferratspräsident rief nun den allseits bekannten Dussel vom Odenwald, Claus Freymüller, den Profibüttenredner, direkt von einer Bühne in Mainz kommend, herein. Hier blieb wieder mal kein Auge trocken, das Publikum bog sich vor Lachen und der Dussel schonte mit seinen Gesten, Mimiken und Worten die Lachmuskeln in keiner Weise. Als dieses Urgestein der Fastnacht die Bühne verlassen hatte, wurde es laut. Die Steinachfezza, das "Feuer vom Odenwald" heizte dem Saal mit altbekannten Liedern kräftig ein und animierte so manchen zum mitmachen und mittanzen. Zum Abschluss dankte der Elferratspräsident Günther Hammersdorf noch allen Mitwirkenden in den verschiedensten Bereichen, erklärte das Tanzparkett mit der Band Kentucky Jukebox für eröffnet und wies auf die beliebte Bar hin. Bis in die frühen Morgenstunden wurde noch getanzt und gefeiert, so wie es Schönaus Närrinnen und Narren lieben. (HPH)

 

KINDERMASKENBALL 2005

Mit freundlicher Genehmigung der RNZ (siehe oben)

 

Bilder 2004

Bericht zur TSV PRUNKSITZUNG (Fotos, siehe unten)

In diesen Tagen hatte der TSV-Schönau zur 39. Prunksitzung in die Festhalle des Klosterstädtchens eingeladen. Dieser Einladung leisteten eine Vielzahl Schönauer und Gäste aus den Nachbargemeinden folge, größtenteils kostümiert. Der erste Vorsitzende des größten Schönauer Vereins, Matthias Köpfer, konnte als Gardist zur Zeit Friedrich des Großen von Preußen eine randvoll besetzte närrische Halle begrüßen. Er eröffnete den Abend in Reimform und begrüßte zahlreiche prominente Narren wie Bürgermeister Phillipp Krämer, zum dritten Mal in Folge die Landtagsabgeordnete und sportpolitische Sprecherin Elke Brunnemer, den ehem. Badischen Leichtathletik Vizepräsidenten Bruno Vogt, sowie die zahlreichen Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzenden des TSV. Er ließ sodann den Elferrat einmarschieren und übergab das Wort damit dem Elferratspräsidenten Günther Hammersdorf. Dieser kündigte ein tolles Programm für diesen Abend an. Getreu des diesjährigen Mottos "Trotz Praxisgebühr und Rentenklau feiern wir beim TSV" meinte Hammersdorf, dass man den typisch deutschen Pessimismus ablegen und den Alltag einfach vergessen solle. Er ließ die Funkenmariechen der TSV-Kindergarde einmarschieren, die - bestehend aus Sophie Hölzer, Anna Slezak, Lena Slezak, Janine Schüler, Francesca Beck und Katrin Ernst - eine gut kreierte Tanznummer darlegten, die Martina Sutter und Kathie Betzel mit ihnen einstudiert hatten. Der Kindergarde folgten die beiden jüngsten Büttenrednerinnen des Abends. Sophie Hölzer und Maike Niedermayer erklärten ganz verschmitzt, wie sie es immer wieder probiert haben, ihr Taschengeld aufzubessern. Dem begeisterten Publikum wurde nun ein moderner Hip-Hop-Tanz geboten, den die jungen Mädchen Anna Hölzer, Filiz Aslanalp, Tamara Vukomanovich und Parvoletta Parvanova eingeübt hatten. Dieser modernen Tanzeinlage folgte ein Appell von Günther Hammersdorf an die Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer, sie solle gemeinsam mit den Schönauer CDU-Parteifreunden einen gereimten Vierzeiler vorbereiten und diesen später am Abend im Stile einer Büttenrede vortragen.

Lore Büttner, das Schönauer Pendant von Elsbeth Janda, glossierte mal wieder hervorragend, was die Maulaffen so alles treiben und was in Schönau so vor sich geht, obwohl doch eigentlich kein Geld mehr da sei. Wenn die Hühnerfautei nun von der Hühnergrippe befallen würde, dann wäre das ganze Geld umsonst investiert. Nach Lore Büttner boten Claudia Sanchez und Michaela Heck eine Parodie der Sängerin Cher und trugen - auch

optisch bestens zurecht gemacht - zwei Lieder in gekonnt flippiger Art vor. Im Anschluss an diese hervorragende Performance kamen Inge Koessler, Martina Sutter, Inge Salumets, Heike Steiert, Ralf Sutter und Jürgen Koessler "die Nörgler" herein, die über Schönaus Politik herzogen. So erwähnten diese unter anderem, dass der Bürgermeister es gerne hätte, wenn nach seiner Meinung gesprochen würde und sprachen über den "neuen" Friedhof, wo das Geld als "totes Kapital" einfach nur so herumliege. Sie kündigten an, dass Stadtrat Ull Koessler nicht mehr kandidieren werde, fragten die SPD, was denn jetzt mit dem versprochenen teuren Jugendzentrum sei und begrüßten die neue Stadträtin Tanja Ehrhard. Auf die Frage, was sich denn im Gemeinderat noch ändern werde, wurde gesagt, dass sich bei der SPD doch sowieso nichts mehr ändere, aber dass die CDU ja mit Heinz-Peter Heilmann von der Jungen Union einen politischen "Shootingstar" habe.

Nach diesem kommunalpolitischen Streifzug durch Schönau kündigte Hammersdorf die Donnerstagsturnerinnen an, die als Mongolen eine flotte Tanznummer im Stile von Dschingis Khan auf die Bühne legten. Es tanzten Dagmar Grüne-Uhrig, Petra Berger von Rohrscheid, Grit Compera, Ulrike Sommer, Anette Lipponer, Steffi Prinz, Christina Ernst, Carla Boxan, Anette Lotzenburger und Brigitte Späthe. Nach einer kurzen Pause im Programm wurde nun die Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer auf die Bühne gerufen, um ihren Vierzeiler vorzutragen, aus dem dann allerdings ein 11-Zeiler wurde. In diesem "Werk", welches Brunnemers erste Büttenrede darstellte, betonte sie, wie gerne sie nach Schönau zum TSV komme, obwohl Schönau ja leider (noch) ein roter Fleck auf der Landkarte sei. Unter großem Applaus für diese Improvisation verließ sie die Bühne und machte Platz für Waltraud Hähnle, die hervorragend die Schönauer Putzfrau Claudette mimte und über die "Pinkelgewohnheiten" der Schönauer so einiges ausplauderte. Nachdem der randvolle Saal hier schon Tränen gelacht hatte, steigerte sich das Ganze dann noch, als "ein Achtzylinder" die Bühne betrat. Acht Herren führten mit übergroßen Zylindern einen Tanz vor. Der Clou an der Sache waren die verdeckten Köpfe und die auf die Bäuche gemalten Gesichter. Diesen Tanz, der von Lore Krämer einstudiert wurde, trugen Heinrich Krämer, Dieter Kostrzewa, Rolf Ehrhard, Jürgen Schneider, Uwe Häußler, Uwe Köhler, Thomas Wackler und Jürgen Koessler vor und brachten das Publikum schier zum ausflippen.

Als nächster war Rolf von Hippel an der Reihe, der als "gewerbliche Dame" seine Diskretion betonte und sich den Schönauern durch Bericht seiner Serviceleistungen anbot. Die Diskretion konnte er zum Wohle des Auditoriums, nicht immer beibehalten. Nachdem Bürgermeister Krämer für sein 20-jähriges Amtsjubiläum einen riesigen Orden und der TSV-Kassierer Heinz Kuhn aufgrund seiner leichten Entflammbarkeit einen feuerfesten "Kittel" bekommen hatte, betrat Klaus Freimüller alias "der Dussel vom Odenwald" die Bühne. Auf professionelle Art und Weise legte er wieder eine Show hin, welche das Publikum vom Hocker riss. Er zeigte mit gekonnter Mimik, worüber er sich kaputt lachen würde. Das Publikum hielt sich den Bauch vor lachen, denn man kam nicht zur Ruhe, im Abstand von maximal zwei Sätzen wurde eine neue Lachsalve hervorgekitzelt. Als dieses Urgestein der Fastnacht die Bühne verlassen hatte, stürmten laute, bunt kostümierte Wesen in den Saal, die Steinachfezza, die den Zuhörern kräftig einheizten und so manchen zum Mitsingen oder Mittanzen animierte. Zum großen Finale bat der Elferratspräsident Günther Hammersdorf noch einmal alle Mitwirkenden auf die Bühne und lobte auch die vielen fleißigen Hände im Hintergrund, stellvertretend für diese nannte er insbesondere Jürgen Koessler. Gemeinsam wurde dann noch das Lied "Ein Tag so wunderschön wie heute" gesungen und im Anschluss daran noch bis in die frühen Morgenstunden in närrischer Laune gefeiert.

Auszug RNZ mit freundlicher Genehmigung der RNZ sowie für die Fotos Hr. Oskar Zimmermann copyright